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Alt 10.02.2009, 13:08
Benutzerbild von Tillbert
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Hunderasse: Französische Bulldogge, Labrador-Hovawart

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Standard französische Bulldogge

Geschichte und Herkunft

Die Französische Bulldogge, die auch Bully genannt wird, stammt vom englischen Bulldog alten Typs ab. Erstmals erwähnt wurde der Vorfahre im 13. Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (bond = fesseln) bzw. Bolddog (bold = kühn). Sein Metier war der Kampf Hund gegen Bullen, weswegen er auch heute noch gelegentlich als Kampfhund bezeichnet wird. Bei der Zucht wurde damals auf „Mut“ und Aggressivität Wert gelegt, äußerlich auf eine kurze Schnauze, breite Kiefer und eine zurückgenommene Nase geachtet. Die zurückliegende Nase hatte den Zweck, dass der Hund sich in die Nase des Bullen verbeißen konnte und dabei weiter gut Luft bekam. In späterer Zeit wurde er auch auf andere große Tiere gehetzt. Auch kamen immer mehr Kämpfe Hund gegen Hund in Mode. 1835 wurden Hundekämpfe gänzlich in Großbritannien verboten.

In East London und in Nottingham nahmen sich die Weber und Spitzenklöppler der Zucht der kleinen Bulldoggen an, die 1836 erstmals auf einer Hundeausstellung vorgestellt wurden. Als kurz vor der Jahrhundertwende in der Normandie große Spitzenfabriken entstanden, wanderten englische Spitzenklöppler vor allem aus Nottingham nach Frankreich aus und ließen sich in der Gegend von Calais nieder. Sie brachten die kleinen Bulldoggen mit, die um die 10 kg wogen und setzten deren Zucht in der neuen Heimat fort. Teils aus Liebhaberei, teils zur Aufstockung ihres Einkommens. Da sie aber mit der Partnerwahl ihrer Miniaturbulldoggen weniger wählerisch waren als ihre Züchterkollegen in England, entstanden Kreuzungen mit Möpsen, Griffons, Terriern und deren Mischlingen. Diese Hunde wurden in Frankreich unter den Namen "Terrier-Boule" bekannt. Dies waren kleine Hunde mit einem festen muskulösen Knochenbau, gestutzten Ohren und gestutzter Rute und wogen um die 10 bis 15 kg. Sie hatten im Gesicht schon etwas, dass an unsere Französische Bulldogge denken ließ. Es waren die Fleischhauer, die diese Hunde liebten und schätzen. Man sah sie zu dieser Zeit überall auf ihren Fleischerkarren thronen und in ihren Geschäften. Das Terrierblut wurde ihnen vermutlich eingekreuzt, um ihnen Rattenfängerinstinkte zuzuführen. Rückschlüsse darauf kann man anhand der Fellfarben "black and tan" ziehen. Damals waren diese Farben noch sehr häufig gewesen und konnten nur durch das Einkreuzen der Terrier entstanden sein. Man kann auch weiter annehmen, dass von den Terriern die Lebhaftigkeit kommt, welche für die Französische Bulldogge so typisch ist. Die kurze gedrehte Rute, sowie die vorstehenden Augen stammen vermutlich vom Mops, der damals auch mit eingekreuzt wurde.

Außerdem wurde das aufrecht stehende Fledermausohr erblich gefestigt. Es heißt, dass das auf Kosten des Unterkiefers geschah, der in der Breite nachließ und den Hunden ein froschähnliches Aussehen gab. Georges Phelps, ein Amerikaner, war bei einem Aufenthalt in Frankreich im Jahr 1886 so sehr von diesen Hunden begeistert, dass er sich vornahm einige dieser Exemplare mit nach Amerika zu nehmen. Er holte sich Rat bei dem englischen Richter Mr. Krehl, welcher jedes Jahr in Paris richtete, sowie bei der Société Centrale Canine. Mit der Begeisterung des Anfängers begann er die Vorstädte von Paris nach Französischen Bulldoggen (welche zu dieser Zeit jedoch noch nicht so offiziell genannt wurden) zu durchsuchen. Es gelang ihm die Hunde Ninette und Rabot für 50 Dollar zu erwerben. Das waren beides Hunde mit besten Stehohren. Dies war jedoch noch die Zeit, in der englische Richter das Rosenohr bevorzugten. Das Stehohr galt in ihren Augen als unverzeihlicher Fehler. Es waren die Amerikaner, die dem aufrechtgetragenen Ohr den Vorzug gaben und in Frankreich nach den besten Hunden mit aufrecht stehenden Ohren suchten.

1898 erfolgte die eigentliche Anerkennung der Rasse und nachdem der englische König Eduard VII. einen Rüden erstand, wurde ihr weltweit Beachtung geschenkt.

Rassebeschreibung
Die Französische Bulldogge ist muskulös, beweglich und drahtig. Fledermausohren, eine kurze Rute, kurzer Fang und ein breiter, eckiger Kopf kennzeichnen den bis zu 35 cm hohen und maximal 14 kg schweren Hund, der durch das kurze Fell allerdings etwas empfindlich gegen extreme Temperaturen ist.

Der massive Kopf hat einen zwischen den Ohren flachen Schädel, gewölbte Stirn und gut ausgeprägten Stop. Die Stirnfurche reicht bis in Augenhöhe. Die Kopfhaut ist lose, weich, und weist symmetrische Falten auf. Der Fang ist kurz und gut zurückgelegt mit einem sehr kurzem Nasenrücken, kräftig entwickelten Backenmuskeln und schwarzen, dicken Lefzen, bei denen die Oberlefze die untere wohl seitlich abdeckt, aber nicht über den Unterkiefer hinausreichen darf. Die Zähne und die Zunge sind nie sichtbar. Der Unterkiefer ist sehr breit und kräftig und steht über den Oberkiefer hinaus, so dass der Hund ein Vorbeißer ist. Die weit geöffneten Nasenlöcher sind markiert getrennt. Zu beachten ist der große Abstand zwischen Augen und Ohrenansatz, die in gleicher Höhe wie der Nasenrücken liegen. Die Fledermausohren sind länglich, unten breit, an der Spitze abgerundet. Die Ohrmuschel ist von vorn ganz sichtbar.

Der kurze, kräftige Hals hat lose Haut – aber keine Wamme – und geht gut gewölbt in den kurzen birnenförmigen, mit Karpfenrücken versehenen Rumpf über. Der Rücken ist kurz, an den Schultern breit, dahinter leicht abfallend, zur Lendenpartie hin wieder hochgezogen und sich verjüngend. Die starken, muskulösen Läufe sind dadurch charakterisiert, dass die Hinterhand etwas länger ist als die Vorderhand.

Die Rute ist tief angesetzt, dick im Ansatz mit rascher Verjüngung, kurz und gerade. Familiär gehäufte- oder sporadisch vorkommende Knick- oder Korkenzieherruten sind zulässig, jedoch nicht erwünscht.

Das Haar ist fein, kurz und glänzend. Nach dem FCI-Standard sind die Haarfarben fauve (falbfarben), gestromt (eine Mischung von schwarzen, blonden, mittel- bis dunkelbraunen und nicht allzu dunkelrötlichen Haaren) und gescheckt anerkannt. Weiße Hunde werden der Farbe „gestromtes Fauve mit Überhand nehmender weißer Scheckung“ zugeordnet. Kleine, weiße Abzeichen sind bei gestromten Bullies erlaubt.Allerdings wird die fellfarbe weitgehen gezüchtet so dass wir nun auch schon die blaue Bulldogge haben.

Die Lebenserwartung der Französischen Bulldogge, die vor 20 Jahren noch 8 bis 10 Jahre betrug, hat sich inzwischen auf rund 13 Jahre erhöht.

Widerristhöhe bis 35 cm
Gewicht bis 14 kg
__________________
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Alt 10.02.2009, 13:29
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hinzu kommen:

PFLEGE:
Mit der Fellpflege dieser Hunde hat man wenig Mühe. Ab und zu sollte das Fell mit einer Gummibürste gepflegt werden. Darüber hinaus müssen die Gehörgänge gereinigt werden (keine Wattestäbchen benutzen!), die Krallen gekürzt und die Gesichtsfalten mit einer speziellen Lotion (Vaseline geht auch) sauber gemacht werden.

CHARAKTER:
Intelligent, lieb und verträglich mit Kindern, verspielt und fröhlich, gefühlvoll und sehr anhänglich, ein wenig ungestüm, starker „Sinn für Humor", selbstlos, beharrlich, etwas eigensinnig. Französische Bulldoggen können eifersüchtig werden, wenn die Aufmerksamkeit ihres Besitzers sich auf jemand anderen richtet. Die Hunde mögen außerdem nicht allein gelassen werden.

AUFZUCHT UND ERZIEHUNG:
Französische Bulldoggen sind leicht zu erziehen, da sie schlau sind und schnell lernen. Mit ihrer lustigen Mimik können sie sehr gut um Verzeihung bitten - es ist daher wichtig, dass man sich davon nicht erweichen lässt und konsequent bleibt. Die Hunde sind sehr empfänglich für Änderungen der Stimmlage und für Stimmungsschwankungen im Haus.

VERTRÄGLICHKEIT:
Oft wird behauptet, dass diese Hunde nicht mit Kindern auskommen könnten - das Gegenteil ist der Fall. Einige Exemplare können sich gegenüber Art- genossen etwas dominant benehmen, mit anderen Haustieren gibt es aber keine Probleme, wenn sie schon von jung auf aneinander gewöhnt worden sind. Französische Bulldoggen sind in der Regel ganz „vernarrt" in Menschen - dementsprechend enthusiastisch werden Gäste begrüßt. Einige Hunde können aber dennoch recht wachsam sein.

BEWEGUNG:
Wenn die Hunde genügend Aufmerksamkeit geschenkt bekommen, können sie auf lange Wanderungen gut verzichten. Besonders bei warmem Wetter ist davon - mit Rücksicht auf ihren kurzen Fang - ohnehin abzuraten. Dreimal täglich um den Block gehen reicht aus, wenn die Hunde genügend Gelegenheit zum Rennen und Spielen im Garten erhalten. Die Hunde können auch gut in einem Appartement gehalten werden.

BESONDERHEITEN:
Die Französischen Bulldoggen sind echte Familienhunde - sie können auch überallhin mitgenommen werden. Für Zwingerhaltung sind sie absolut ungeeignet.

Quelle: Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C...sche_Bulldogge
Sofawolf: http://www.sofawolf.de/Lexikon/franz..._bulldogge.htm
__________________
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Geändert von stefan.s (11.02.2009 um 14:21 Uhr)
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